Asphaltbeton

Fahrbahnbefestigungen werden oftmals aus Asphalt hergestellt.Asphaltbeton ist zusammengesetzt aus Edelsplitt, Füller, Edelbrechsand, Natursand und Bitumen. Durch diese Zusammensetzung kommt es fast zu keinen Hohlräumen. Beim Asphaltbeton kann man zwei unterschiedliche Einbaumethoden unterscheiden. Hier gäbe es zum einen den Heißeinbau. Wird Asphaltbeton über dieses Verfahren eingebaut, so entstehen Straßen der Bauklassen zwei, drei oder vier; infrage kommen jedoch auch Wege oder anderweitige Verkehrsflächen bei Asphaltbeton im Heißeinbau. Wird Asphaltbeton über diese Art und Weise bei Landstraßen, bei Hauptstraßen innerhalb eines Orts oder bei Kreisstraßen eingebaut, so muss hierbei der Asphaltbeton über eine gewisse vorgeschriebene Körnung verfügen. Asphaltbeton im Heißeinbau kann auch bei Geh- oder bei Radwegen verwendet werden. Hier wird allerdings wiederum eine andere Körnung verwendet, damit die Deckschicht eine benutzerfreundliche Oberfläche erhält, welche zudem eben ist. Wird Asphaltbeton im Heißeinbau eingebaut, so herrscht dabei eine Temperatur von ca. 120 °C. Beim Einbau ist zu beachten, dass die Decke des Asphaltbetons etwas rau ist; hiermit wird erreicht, dass die Straße später griffig ist. Damit es zu dieser Rauheit kommt, muss der Asphaltbeton abgestumpft werden. Für dieses Abstumpfen gibt es folgende Vorgehensweise: Wenn der Asphaltbeton noch heiß ist, wird Splitt auf die Deckschicht gestreut, welcher mit Walzen daraufhin fest eingedrückt wird.

Die andere Einbaumöglichkeit von Asphaltbeton wäre der sogenannte Warmeinbau. Wird Asphaltbeton mit dieser Vorgehensweise eingebaut, so sind die entstehenden Straßen nur für die Bauklassen vier bis sechs geeignet. Straßen dieser Bauklassen sind nur sehr wenig Belastung durch Verkehr ausgesetzt. Die endgültige Dichtigkeit erhält der Asphaltbeton bei dieser Einbaumethode erst durch den Verkehr, welcher durch die Belastung eine verdichtende Wirkung hat.

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